Der Rebenschnitt hat begonnen

Der neue Jahrgang präsentiert sich im Keller frisch und sehr feinfruchtig, einige Weine wurden auch schon abgefüllt.
 
Für die Winzer beginnt mit dem Rebschnitt die jährliche Arbeit, der Grundstock für die Ernte des neuen Jahres wird gelegt.  Nach dem ersten Frost, wenn die Blätter zu Boden gefallen sind kann mit dem Rebschnitt begonnen werden, dann sind alle Reservestoffe im Altholz eingelagert.
 
Der Rebschnitt in Verbindung mit dem Biegen definiert die zu erwartende Erntemenge und die angestrebte Qualitätsschiene.
Der Rebschnitt stellt eine der Hauptarbeiten des Winzers dar. Nahezu 25% der Arbeitszeit bei der Traubenproduktion wird hierfür benötigt. Ein Rebstock wird in Normalanlagen mit ungefähr 20 Schnitten geschnitten. Durchschnittlich schneidet ein Winzer zwischen 7.500 und 10.000 Schnitte pro Tag (acht Stunden). Damit ergibt sich eine theoretische Schnittleistung von ungefähr 500 Stock pro Tag.